Wildcard-DNS-Eintrag
Ob ein erfundener Name unter der Domain auflöst. Auf manchen Seiten Absicht, auf anderen eine Überraschung — deshalb eine Tatsache, kein Alarm.
Ein Wildcard-Eintrag (*.example.com) antwortet für jeden Namen unter der Domain, der keinen eigenen Eintrag hat. Ist er gesetzt, löst beliebig.example.com auf – auch Namen, die nie jemand angelegt hat.
So prüft SiteScan
Der Scan fragt den A-Eintrag eines erfundenen Namens ab, sitescan-wildcard-probe.example.com, den keine Zone absichtlich führen würde. Löst er auf, gibt es einen Wildcard und die Zeile zeigt „Vorhanden“, sonst „Fehlt“. In beiden Fällen bleibt die Zeile neutral: SiteScan meldet eine Tatsache, keinen Befund.
Warum das wichtig ist
Oft ist ein Wildcard gewollt – SaaS mit einer Subdomain pro Kunde, Hosting-Plattformen, abgefangene Tippfehler. Anderswo ist er ein Überbleibsel, das überrascht:
- Jede erfundene Subdomain liefert Ihre Seite oder eine Fehlerseite aus; für Suchmaschinen kann das wie Duplicate Content wirken.
- Mail und Zertifikatsausstellung verhalten sich für Namen, die es nie geben sollte, womöglich unerwartet.
- Er verdeckt Fehler: Ein Tippfehler in einem Subdomain-Link löst trotzdem auf, statt klar zu scheitern.
Bei einem Wildcard überspringt SiteScan zudem die CNAME-Prüfung, da dort jeder Name auflöst. Brauchen Sie keinen, löschen Sie den *-Eintrag und legen Einträge für die tatsächlich genutzten Subdomains an. Brauchen Sie ihn, sollte der Webserver unbekannte Hosts mit 404 oder einer Weiterleitung beantworten.
Prüfen Sie diesen Punkt auf Ihrer eigenen Website
Starten Sie einen kostenlosen Scan: Der Bericht zeigt diese Zeile für Ihre Domain zusammen mit den übrigen Prüfungen des Audits.
Mehr unter „DNS und E-Mail“
Was SiteScan prüft
TLS-Zertifikat
- Ablauf des SSL/TLS-Zertifikats
- Veraltete TLS-Versionen (1.0 und 1.1)
- TLS-Zertifikatskette
- Aussteller des TLS-Zertifikats
- Signaturalgorithmus des Zertifikats
Domain-Registrierung
- Ablauf der Domainregistrierung
- Registrierter Domainname
- Domain-Registrar
- Registrierungsdatum der Domain
- Letzte Änderung der Domain
- Domain-Statuscodes (EPP)
- Transfersperre der Domain
- Abuse-Kontakt des Registrars
- Datenquelle RDAP und WHOIS
Indexierung
- robots.txt-Datei
- In robots.txt gesperrtes CSS und JS
- XML-Sitemap (sitemap.xml)
- Sitemap-Index-Datei
- Fremde URLs in der Sitemap
- lastmod-Daten in der Sitemap
- Defekte URLs in der Sitemap
- RSS- und Atom-Feed
Adressen und Weiterleitungen
- Weiterleitung von HTTP auf HTTPS
- Weiterleitung zwischen www und ohne www
- Länge der Weiterleitungskette
- 404-Fehlerbehandlung und Soft 404
Security-Header
- HTTP-Security-Header und Note
- Strict-Transport-Security-Header (HSTS)
- Content-Security-Policy-Header (CSP)
- X-Content-Type-Options: nosniff
- X-Frame-Options und Clickjacking-Schutz
- Referrer-Policy-Header
- Permissions-Policy-Header
- HSTS-Preload-Liste
- CORS und Cross-Origin-Zugriff
- HTTP-Methode TRACE
Auslieferung und Reputation
- Cache-Control-Header für HTML
- Revalidierung mit ETag und Last-Modified
- HTTP/3- und QUIC-Unterstützung
- Softwareversionen in Server-Headern
- Prüfung auf DNS-Blocklisten (DNSBL)
Interne Links
Offenliegende Dateien
- Offenliegende Dateien wie .env und .git
- Aktiviertes Verzeichnis-Listing
- Öffentliche JavaScript-Source-Maps
- Offene WordPress-Endpunkte
Konventionsdateien
- Die Datei security.txt
- llms.txt für KI-Assistenten
- Die Datei llms-full.txt
- ads.txt für autorisierte Werbeverkäufer
- Die Datei humans.txt
- Well-known-Adresse change-password
DNS und E-Mail
- MX-Einträge (Mailserver)
- SPF-Eintrag
- DMARC-Eintrag und Policy
- DNSSEC-Signierung
- CAA-Eintrag
- Redundante Nameserver
- IPv6-Unterstützung (AAAA-Eintrag)
- MTA-STS-Policy
- TLS-RPT-Eintrag für Berichte
- BIMI-Eintrag (Logo im Postfach)
- Wildcard-DNS-Eintrag
- Verwaister CNAME und Subdomain-Übernahme
Datenschutz und Einwilligung
- Analyse- und Tracking-Skripte
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- Cumulative Layout Shift (CLS)
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- CrUX-Felddaten und Labordaten