Sitemap-Index-Datei
Eine Sitemap, die auf weitere Sitemaps verweist. Seiten jenseits von 50.000 Adressen müssen so aufgeteilt werden.
Ein Sitemap-Index ist eine Sitemap aus Sitemaps: Statt <url>-Einträgen enthält er <sitemap>-Einträge, die jeweils auf eine eigene Sitemap-Datei zeigen. Das Protokoll begrenzt eine Sitemap auf 50.000 URLs und 50 MB unkomprimiert, größere Websites müssen ihre Liste also aufteilen. Viele CMS und SEO-Plugins teilen sie schon bei kleinen Seiten auf – eine Datei je Inhaltstyp (Seiten, Beiträge, Produkte, Kategorien) –, was die Fehlersuche in der Search Console erleichtert.
So zeigt es SiteScan
Ist die gefundene Sitemap ein Index, erscheint diese Zeile mit der Zahl der untergeordneten Sitemaps. Sie ist informativ und immer grün: Ein Index ist eine normale, korrekte Struktur. Damit der Scan schnell bleibt, wird nur die erste untergeordnete Sitemap geöffnet; die URL-Zahl in der Zeile sitemap.xml bezieht sich also auf diese eine Datei.
Bewährte Praxis
- Reichen Sie in der Search Console und bei Bing nur den Index ein; die Unter-Sitemaps holen die Suchmaschinen selbst.
- Jede Unter-Sitemap muss auf demselben Host liegen und eine normale Sitemap sein, kein weiterer Index: Verschachteln ist nicht erlaubt.
- Entfernen Sie Verweise auf nicht mehr vorhandene Dateien, sonst meldet die Search Console Fehler.
- Setzen Sie
<lastmod>an jedem<sitemap>-Eintrag, damit Crawler geänderte Dateien erkennen.
Siehe auch die Zeile sitemap.xml und robots.txt und Sitemaps.
Prüfen Sie diesen Punkt auf Ihrer eigenen Website
Starten Sie einen kostenlosen Scan: Der Bericht zeigt diese Zeile für Ihre Domain zusammen mit den übrigen Prüfungen des Audits.
Mehr unter „Indexierung“
Was SiteScan prüft
TLS-Zertifikat
- Ablauf des SSL/TLS-Zertifikats
- Veraltete TLS-Versionen (1.0 und 1.1)
- TLS-Zertifikatskette
- Aussteller des TLS-Zertifikats
- Signaturalgorithmus des Zertifikats
Domain-Registrierung
- Ablauf der Domainregistrierung
- Registrierter Domainname
- Domain-Registrar
- Registrierungsdatum der Domain
- Letzte Änderung der Domain
- Domain-Statuscodes (EPP)
- Transfersperre der Domain
- Abuse-Kontakt des Registrars
- Datenquelle RDAP und WHOIS
Indexierung
- robots.txt-Datei
- In robots.txt gesperrtes CSS und JS
- XML-Sitemap (sitemap.xml)
- Sitemap-Index-Datei
- Fremde URLs in der Sitemap
- lastmod-Daten in der Sitemap
- Defekte URLs in der Sitemap
- RSS- und Atom-Feed
Adressen und Weiterleitungen
- Weiterleitung von HTTP auf HTTPS
- Weiterleitung zwischen www und ohne www
- Länge der Weiterleitungskette
- 404-Fehlerbehandlung und Soft 404
Security-Header
- HTTP-Security-Header und Note
- Strict-Transport-Security-Header (HSTS)
- Content-Security-Policy-Header (CSP)
- X-Content-Type-Options: nosniff
- X-Frame-Options und Clickjacking-Schutz
- Referrer-Policy-Header
- Permissions-Policy-Header
- HSTS-Preload-Liste
- CORS und Cross-Origin-Zugriff
- HTTP-Methode TRACE
Auslieferung und Reputation
- Cache-Control-Header für HTML
- Revalidierung mit ETag und Last-Modified
- HTTP/3- und QUIC-Unterstützung
- Softwareversionen in Server-Headern
- Prüfung auf DNS-Blocklisten (DNSBL)
Interne Links
Offenliegende Dateien
- Offenliegende Dateien wie .env und .git
- Aktiviertes Verzeichnis-Listing
- Öffentliche JavaScript-Source-Maps
- Offene WordPress-Endpunkte
Konventionsdateien
- Die Datei security.txt
- llms.txt für KI-Assistenten
- Die Datei llms-full.txt
- ads.txt für autorisierte Werbeverkäufer
- Die Datei humans.txt
- Well-known-Adresse change-password
DNS und E-Mail
- MX-Einträge (Mailserver)
- SPF-Eintrag
- DMARC-Eintrag und Policy
- DNSSEC-Signierung
- CAA-Eintrag
- Redundante Nameserver
- IPv6-Unterstützung (AAAA-Eintrag)
- MTA-STS-Policy
- TLS-RPT-Eintrag für Berichte
- BIMI-Eintrag (Logo im Postfach)
- Wildcard-DNS-Eintrag
- Verwaister CNAME und Subdomain-Übernahme
Datenschutz und Einwilligung
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- CrUX-Felddaten und Labordaten