HTTP-Methode TRACE
Ob der Server TRACE beantwortet, indem er die Anfrage zurückschickt. Niemand braucht die Methode, und ein dazu verleitetes Skript liest die angehängten Cookies.
TRACE ist eine HTTP-Methode zur Fehlersuche: Der Server schickt die empfangene Anfrage samt Headern im Antworttext zurück. Eine normale Website braucht sie nicht. Das Risiko heißt Cross-Site-Tracing: Kann ein Skript eine TRACE-Anfrage senden, stehen im Echo die Cookies und der Authorization-Header, die der Browser angehängt hat – auch HttpOnly-Cookies, die Skripte sonst nicht lesen dürfen. Moderne Browser sperren TRACE für Skripte, Proxys, Plugins und andere Clients aber nicht immer, und die offene Methode verrät Scannern, dass die Serverkonfiguration nie überprüft wurde.
So prüft SiteScan
Der Scanner sendet eine TRACE-Anfrage an die Startseite. Antwortet der Server mit 200 und dem Typ message/http – einem echten Echo –, zeigt die Zeile rot „Antwortet“. Jede andere Antwort, etwa 405 Method Not Allowed, ist grün „Abgelehnt“.
So schalten Sie es ab
- Apache:
TraceEnable offin der Hauptkonfiguration. - nginx unterstützt TRACE nicht und lehnt es standardmäßig ab; kommt trotzdem ein Echo, stammt es von einem Backend oder Proxy dahinter.
- IIS: das Verb TRACE in der Anforderungsfilterung (Request Filtering) sperren.
- Auf CDN oder Load Balancer alle Methoden außer GET, HEAD, POST und den von Ihrer API benötigten blockieren.
Weitere Schritte auf der Seite zu den Security-Headern.
Prüfen Sie diesen Punkt auf Ihrer eigenen Website
Starten Sie einen kostenlosen Scan: Der Bericht zeigt diese Zeile für Ihre Domain zusammen mit den übrigen Prüfungen des Audits.
Mehr unter „Security-Header“
Was SiteScan prüft
TLS-Zertifikat
- Ablauf des SSL/TLS-Zertifikats
- Veraltete TLS-Versionen (1.0 und 1.1)
- TLS-Zertifikatskette
- Aussteller des TLS-Zertifikats
- Signaturalgorithmus des Zertifikats
Domain-Registrierung
- Ablauf der Domainregistrierung
- Registrierter Domainname
- Domain-Registrar
- Registrierungsdatum der Domain
- Letzte Änderung der Domain
- Domain-Statuscodes (EPP)
- Transfersperre der Domain
- Abuse-Kontakt des Registrars
- Datenquelle RDAP und WHOIS
Indexierung
- robots.txt-Datei
- In robots.txt gesperrtes CSS und JS
- XML-Sitemap (sitemap.xml)
- Sitemap-Index-Datei
- Fremde URLs in der Sitemap
- lastmod-Daten in der Sitemap
- Defekte URLs in der Sitemap
- RSS- und Atom-Feed
Adressen und Weiterleitungen
- Weiterleitung von HTTP auf HTTPS
- Weiterleitung zwischen www und ohne www
- Länge der Weiterleitungskette
- 404-Fehlerbehandlung und Soft 404
Security-Header
- HTTP-Security-Header und Note
- Strict-Transport-Security-Header (HSTS)
- Content-Security-Policy-Header (CSP)
- X-Content-Type-Options: nosniff
- X-Frame-Options und Clickjacking-Schutz
- Referrer-Policy-Header
- Permissions-Policy-Header
- HSTS-Preload-Liste
- CORS und Cross-Origin-Zugriff
- HTTP-Methode TRACE
Auslieferung und Reputation
- Cache-Control-Header für HTML
- Revalidierung mit ETag und Last-Modified
- HTTP/3- und QUIC-Unterstützung
- Softwareversionen in Server-Headern
- Prüfung auf DNS-Blocklisten (DNSBL)
Interne Links
Offenliegende Dateien
- Offenliegende Dateien wie .env und .git
- Aktiviertes Verzeichnis-Listing
- Öffentliche JavaScript-Source-Maps
- Offene WordPress-Endpunkte
Konventionsdateien
- Die Datei security.txt
- llms.txt für KI-Assistenten
- Die Datei llms-full.txt
- ads.txt für autorisierte Werbeverkäufer
- Die Datei humans.txt
- Well-known-Adresse change-password
DNS und E-Mail
- MX-Einträge (Mailserver)
- SPF-Eintrag
- DMARC-Eintrag und Policy
- DNSSEC-Signierung
- CAA-Eintrag
- Redundante Nameserver
- IPv6-Unterstützung (AAAA-Eintrag)
- MTA-STS-Policy
- TLS-RPT-Eintrag für Berichte
- BIMI-Eintrag (Logo im Postfach)
- Wildcard-DNS-Eintrag
- Verwaister CNAME und Subdomain-Übernahme
Datenschutz und Einwilligung
- Analyse- und Tracking-Skripte
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- Cumulative Layout Shift (CLS)
- Interaction to Next Paint (INP)
- CrUX-Felddaten und Labordaten