Aktiviertes Verzeichnis-Listing
Ordner, deren Inhalt der Server auflistet, statt abzulehnen. Alles, was dort je hochgeladen wurde, ist für jeden lesbar, der den Pfad errät.
Fehlt in einem Ordner eine Indexdatei, erzeugen viele Server statt einer Ablehnung eine Seite, die den gesamten Inhalt auflistet – Apache mit Options +Indexes, nginx mit autoindex on. Ein Upload- oder Asset-Ordner wird so zum offenen Katalog: alte Exporte, Rechnungen, Entwürfe und alles andere, was dort je abgelegt, aber nie verlinkt wurde. Suchmaschinen können solche Listen indexieren, sodass die Dateien in Suchergebnissen auftauchen.
So prüft SiteScan
Beim Crawlen merkt sich der Scan einen Ordner, aus dem die Seite ihre eigenen Bilder, Skripte oder Stylesheets lädt (etwa /wp-content/uploads/2024/05/ oder /assets/), und ruft die Ordneradresse direkt auf. Ist die Antwort ein 200 und beginnt der Seitentitel mit „Index of“ oder „Directory listing for“ – so benennen Apache, nginx und die meisten eingebauten Server sie –, wird die Zeile rot und nennt den Ordner. Ein 403, ein 404 oder eine normale Seite bedeuten Ablehnung; die Zeile zeigt dann „Nichts gefunden“. Geprüft wird nur ein Ordner, ein sauberes Ergebnis beweist also nicht, dass alle geschlossen sind.
So beheben Sie es
Schalten Sie Listings global ab: Options -Indexes in der Apache-Konfiguration oder .htaccess, autoindex off; in nginx (dort Standard). Eine leere index.html im Ordner genügt ebenfalls. Prüfen Sie danach, was erreichbar war, und entfernen Sie Sensibles – siehe vom Deploy hinterlassene Dateien.
Prüfen Sie diesen Punkt auf Ihrer eigenen Website
Starten Sie einen kostenlosen Scan: Der Bericht zeigt diese Zeile für Ihre Domain zusammen mit den übrigen Prüfungen des Audits.
Mehr unter „Offenliegende Dateien“
Was SiteScan prüft
TLS-Zertifikat
- Ablauf des SSL/TLS-Zertifikats
- Veraltete TLS-Versionen (1.0 und 1.1)
- TLS-Zertifikatskette
- Aussteller des TLS-Zertifikats
- Signaturalgorithmus des Zertifikats
Domain-Registrierung
- Ablauf der Domainregistrierung
- Registrierter Domainname
- Domain-Registrar
- Registrierungsdatum der Domain
- Letzte Änderung der Domain
- Domain-Statuscodes (EPP)
- Transfersperre der Domain
- Abuse-Kontakt des Registrars
- Datenquelle RDAP und WHOIS
Indexierung
- robots.txt-Datei
- In robots.txt gesperrtes CSS und JS
- XML-Sitemap (sitemap.xml)
- Sitemap-Index-Datei
- Fremde URLs in der Sitemap
- lastmod-Daten in der Sitemap
- Defekte URLs in der Sitemap
- RSS- und Atom-Feed
Adressen und Weiterleitungen
- Weiterleitung von HTTP auf HTTPS
- Weiterleitung zwischen www und ohne www
- Länge der Weiterleitungskette
- 404-Fehlerbehandlung und Soft 404
Security-Header
- HTTP-Security-Header und Note
- Strict-Transport-Security-Header (HSTS)
- Content-Security-Policy-Header (CSP)
- X-Content-Type-Options: nosniff
- X-Frame-Options und Clickjacking-Schutz
- Referrer-Policy-Header
- Permissions-Policy-Header
- HSTS-Preload-Liste
- CORS und Cross-Origin-Zugriff
- HTTP-Methode TRACE
Auslieferung und Reputation
- Cache-Control-Header für HTML
- Revalidierung mit ETag und Last-Modified
- HTTP/3- und QUIC-Unterstützung
- Softwareversionen in Server-Headern
- Prüfung auf DNS-Blocklisten (DNSBL)
Interne Links
Offenliegende Dateien
- Offenliegende Dateien wie .env und .git
- Aktiviertes Verzeichnis-Listing
- Öffentliche JavaScript-Source-Maps
- Offene WordPress-Endpunkte
Konventionsdateien
- Die Datei security.txt
- llms.txt für KI-Assistenten
- Die Datei llms-full.txt
- ads.txt für autorisierte Werbeverkäufer
- Die Datei humans.txt
- Well-known-Adresse change-password
DNS und E-Mail
- MX-Einträge (Mailserver)
- SPF-Eintrag
- DMARC-Eintrag und Policy
- DNSSEC-Signierung
- CAA-Eintrag
- Redundante Nameserver
- IPv6-Unterstützung (AAAA-Eintrag)
- MTA-STS-Policy
- TLS-RPT-Eintrag für Berichte
- BIMI-Eintrag (Logo im Postfach)
- Wildcard-DNS-Eintrag
- Verwaister CNAME und Subdomain-Übernahme
Datenschutz und Einwilligung
- Analyse- und Tracking-Skripte
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- CrUX-Felddaten und Labordaten